Das 1955 eröffnete Musée des Arts Décoratifs wurde 2013 in Musée des Arts Décoratifs et du Design (MADD) umbenannt. Der Namensänderung folgte eine umfassende Neugestaltung der Ausstellungsräume. Diese wurden durch die Öffnung des ehemaligen Gefängnisgebäudes für die Öffentlichkeit erheblich erweitert. Den perfekten Rahmen für die ständige Sammlung und die Wechselausstellungen des Museums bildet ein prächtiges Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert, das Hôtel de Lalande. In den allesamt mit atemberaubenden Holzarbeiten verzierten Räumen werden Möbel und dekorative Objekte aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, aber auch modernere Exponate präsentiert, die jüngere Designtrends und ihre Schöpfer widerspiegeln.
Foto ©Benjamin Regnier