Die beiden Türme, die den Eingang der Kathedrale von Montpellier flankieren, sind nicht zu übersehen. Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut und bis ins 19. Jahrhundert hinein mehrfach umgestaltet, unter anderem aufgrund von Beschädigungen durch die Konfessionskriege. Diese einzigartige Wehrkirche ist das größte gotische Bauwerk der Stadt. Sie diente als Kapelle für ein angrenzendes ehemaliges Benediktinerkloster, das jedoch im 12. Jahrhundert von der ältesten medizinischen Fakultät des Westens abgelöst wurde, deren Gründung Montpelliers Entwicklung zur Wissensstadt ermöglichte. Mit seinen beiden Säulen, die durch ein Gewölbe mit dem Rest des Gebäudes verbunden sind, ist der Portalvorbau besonders beeindruckend.